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enercast GmbH
enercast GmbH Adresse:
Friedrich-Ebert-Str. 104
34119 Kassel
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Fax: +49 561 47 39 664-9
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Ansprechpartner

Thomas Landgraf
Geschäftsführer Thomas Landgraf

Unsere Leistungen

  • Day-Ahead Prognose um 08:00 für 72h ab 0:00
  • Day-Ahead Prognose um 20:00 für 60h ab 12:00
  • Stündlich aktualisierte Intraday Prognose für 8h
  • Gebiets-, Anlagen und Portfolio Prognosen und Hochrechnungen für Wind und PV im 15min Intervall
  • Datenanlieferung in den Formaten CSV, XML, XLS oder EDI@Energy/MSCONS2.1Y
  • 24/7 Operations im enercast Rechenzentrum direkt am DECIX Internet-Knoten
  • machen Sie mit uns einen Test für Ihre Anlagen

Direkthandel mit Prognosen von Wind- und Solarstrom

Wer auf dem Strommarkt optimal handeln will, muss wissen, wie der Wind weht und wann die Sonne scheint. Das Online-Prognosesystem von enercast unterstützt Stromhändler und Netzbetreiber mit einem Prognoseverfahren und einer Prognosegüte für eine optimale Direktvermarktung für Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen.


Optimaler Handel mit präzisen Prognosen

Wenn man für den Strom aus Windparks oder Photovoltaikanlagen einen optimalen Preis auf dem Strommarkt erzielen will, benötigt man besonders genaue Prognosen. Je besser Betreiber und Händler die Strommengen vorhersagen können, die sie dann auch produzieren, umso weniger Reserven müssen sie bereitstellen. Auch der teure Zukauf von Ausgleichsenergie fällt dann nicht an. 

Die Ist-Werte - also der tatsächlich produzierte Strom etwa einer Photovoltaikanlage - wird über ein komplexes Berechnungsverfahren des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) ermittelt und ebenfalls im Online-Portal von enercast bereitgestellt.

Gute Prognosen unerlässlich

Um hohe Kosten für den Zukauf von Ausgleichenergie zu vermeiden und gleichzeitig Zusatzerlöse zu erzielen, bietet enercast sowohl Intraday-, Day-Ahead als auch Echtzeit-Prognosen* für Stromhändler an. So können Händler 15-Minuten genau abrechnen und die zu vermarktenden Volumina für die Direktvermarktung anmelden.


Für längere Zeiträume wie z.B. lange Wochenenden, Oster- und Weihnachtsfeiertage unterstützt die Wochenprognose der enercast GmbH beim Handel mit erneuerbaren Energien aus Wind und Solar.

Ihre Vorteile

  • Standort genaue Intraday-, Day-ahead- und Echtzeitprognosen*
  • Problemlose Integration in bestehende IT-Landschaften
  • Keine Installation zusätzlicher Hard- oder Software
  • Keine weiteren Lizenzkosten

* (Kurzfristprognosen)


Neue Form der Direktvermarktung erneuerbaren Stroms: das Marktprämienmodell.

Seit dem 1. Januar 2012 hat der Gesetzgeber für Betreiber von PV oder Windkraftanlage eine neue Form der Vergütung eingeführt. Seitdem können diese entscheiden, ob sie den Strom über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergüten lassen oder selbst vermarkten. Das Marktprämienmodell ist eine von drei Arten, um für regenerativ erzeugten Strom eine höhere Prämie zu erhalten als durch die EEG-Vergütung. Das Marktprämienmodell umfasst z.B. für Solar- und Windenergiestrom die Marktprämie selbst sowie eine Managementprämie.

Day-ahead-Handel

Zentraler Punkt beim Handel mit Strom im Day-ahead-Handel ist, dass die Strommengen bereits vorab an den Übertragungsnetzbetreiber und die Leipziger EEX übermittelt werden müssen – einen Tag im Voraus. Die Mengen müssen in Megawattstunden für jede der 24 Stunden stimmen – gerundet auf eine Stelle hinter dem Komma.

Um überhaupt mit fluktuierender regenerativer Energie an der Börse handeln zu können, benötigt man eine Prognose dieser Energieerzeuger für die nächsten Tage. Insbesondere für die Verbesserung der Prognosegüte beim Stromhandel bewilligt der Gesetzgeber für die volatilen Energien wie Wind und Solar eine deutlich höhere Managementprämie als beispielsweise für Wasserkraft und Biomasse.

Intraday

Je näher man dem Zeitpunkt des Handels kommt, desto deutlicher wird der exakte Wissensbereich. Die Prognosen zu diesem Zeitpunkt sind sehr präzise und ermöglichen Korrekturkäufe am Intraday-Geschäft (Spot-Markt), so dass der Handel noch einmal optimiert werden kann, denn intraday zugekaufte Energie ist im Durchschnitt 20% preiswerter als Ausgleichsenergie. Ist der Wind beispielsweise schwächer als prognostiziert, kann der Wert im Nachhinein auf dem Intraday-Handel korrigiert werden. Hier kann man noch 45 Minuten vor Lieferbeginn neue Stromanteile kaufen oder verkaufen.

Grünstromprivileg

Die Hürden beim Gründstromprivileg werden höher. Der Gesetzgeber sieht vor, dass nun in acht von zwölf Monaten eines Jahres sowie im Jahresdurchschnitt das Portfolio aus mindestens 20 % fluktuierender Energie bestehen muss.


Wetterprognose reicht nicht aus

Für den Handel mit mit Strom aus Wind und Solar an der Börse sind Energieprognosen notwendig, die weitere Faktoreneinbeziehen. Beispielsweise:

  • Welche Energie wird mit dem Wind transportiert
  • Abhängigkeit und Einfluss der Luftfeuchtigkeit
  • Verschattung (bis zu 30% Verlust möglich)
  • Geographische Lage

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